Stralsunder Geschichtsverein

Katharinenkloster

Stralsunder Geschichte(n) in der VHS: Vortrag „Die Wandmalereien im großen Saal des Klosters St. Katharinen“

Herr John ist freiberuflicher Dipl.-Restaurator in den Bereichen Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Baudenkmalen. Im Zuge der umfangreichen Sanierung des Stralsund Museums von 2024 bis 2026 konnten unter anderem die Wandmalereien in den Gewölben im großen Saal (in der Vergangenheit als Remter bezeichnet) restauriert werden. Die Restaurierung erfolgte durch die Arbeitsgemeinschaft Lenzner, Gramann und John. Die mittelalterlichen Malereien wurden seit ihrer Entdeckung vor fast 150 Jahren bereits mehrfach übermalt. Durch eine aufwendige Freilegung können nun die Originale wieder erlebt werden. In dem Vortrag werden erstmals die neuen Erkenntnisse aus den restauratorischen Maßnahmen der Öffentlichkeit präsentiert.       

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Neuer Beitrag zur Reformationsgeschichte

Revolution und Reformation Das „Stralsunder Kirchenbrechen“ im April 1525 und seinen Folgen Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther 95 Thesen gegen den Missbrauch des Ablasses. Dieses Ereignis gilt als Auftakt der Reformation. So zweifelhaft der berühmte Thesenanschlag an die Tür der Wittenberger Schlosskirche erscheint, so unzweifelhaft ist jedoch die Bedeutung des Wirkens Martin Luthers für den durch seine Kritik ausgelösten tiefgreifenden religiösen, gesellschaftlichen und kulturellen Wandel. In Stralsund hatte sich die Reformation nur 8 Jahre später durchgesetzt. Mit der am 5. November 1525 erlassenen Kirchen- und Schulordnung bekannte sich die Hansestadt als erste Stadt in Norddeutschland offiziell zur evangelischen Sache. Der vergleichsweise schnellen Einführung der Reformation waren am 10. April 1525 tumultartige Plünderungen und Zerstörungen in St. Nikolai und anderen Kirchen und Klöster der Stadt vorausgegangen. Dieser Kirchensturm zwang den bis dahin unentschlossenen Rat zum Handeln, und führte schließlich innerhalb von zwei Tagen zu einer unumkehrbaren Durchsetzung der Reformation in Stralsund. Aus Anlass des 500-jährigen Reformationsjubiläum 2025 soll an die revolutionären Ereignisse erinnert werden. Mehr erfahren Sie hier

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