Stralsunder Geschichtsverein

20. Jahrhundert

Erster Logger lief im November 1949 vom Band

Erster Logger lief 1949 vom Band Taufe des ersten Loggers auf den Namen Oktoberrevolution am 7. November 1949. Das Foto stammt von Eva Gathen. Die Verwendung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Stralsunder Stadtarchivs. Allgemein wird der 15. Juni 1948 als Gründungstag der Volkswerft angesehen. Wenn man es genau nimmt, so kann man eigentlich nicht von einer Gründung der Volkswerft sprechen. Denn schon vor 1945 existierte am südöstlichen Stadtrand eine Werft, die aber nicht mit den späteren Dimensionen der Volkswerft vergleichbar ist. Erfahren Sie mehr über die Gründungsgeschichte der Volkswerft in dem von Dr. Andreas Neumerkel verfassten Artikel, welcher am Donnerstag, 15. Juni 2023 in der Ostseezeitung erschienen ist. Zum Beitrag: Erster Logger lief im November 1949 vom Band  

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Stralsund erhielt vor 70 Jahren eine Stalinstraße.

Stralsund erhielt vor 70 Jahren eine Stalinstraße Neues Straßenschild 1953. Das Bild stammt von Herbert Ewe. Die Verwendung des Bildes erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Stralsunder Stadtarchivs. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Stalin in Ostdeutschland und der späteren DDR überall präsent. In fast jedem größeren Ort gab es eine Straße oder einen Platz mit dem Namen des Generalissimus. Den Anfang machten 1945 u. a. Bad Freienwalde, Radebeul und Rostock. In der Seestadt wurde übrigens die Kröpeliner Straße in Stalinstraße umbenannt. Berlin besaß ab Ende 1949 eine Stalinallee (heute Karl-Marx-Allee). 1953 folgte dann die alte Hansestadt Stralsund mit der Umbenennung der Straßen Frankendamm und Frankenkronwerk. 1961 wurde die Stalinstraße wieder in Frankendamm umbenannt. An die wechselvolle Geschichte der Straßenumbenennungen erinnert der Beitrag des Historikers Dr. Andreas Neumerkel.  Erstveröffentlichung im Stralsunder Blitz am Sonntag am 12. November 2023. Wir danken dem Autor, dem Verlag und der Redaktion des Vorpommern-Blitz für das freundliche Einverständnis zur Verwendung auf unserer Homepage.   Zum Beitrag: Stralsund erhielt vor 70 Jahren eine Stalinstraße    

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Stralsund besaß einen Gorki-Garten

Stralsund besass einen Gorki-garten Blick auf die im Garten des „Haus der Freundschaft. Kulturhaus der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft“ in der Sarnowstraße 8 befindlichen Freilichtbühne. Der Gorki-Garten auf einem Foto von 1949. Das Foto stammt Eva Gathen. Die Verwendund erfolgt mit mit freundlicher Genehmigung des Stralsunder Stadtarchivs. Sicherlich kennen noch viele Stralsunder den „Gorki-Garten“. Dieser befand sich hinter dem Haus Sarnowstraße 8. Heute wird der Bereich als Parkplatz genutzt. Der Historiker Dr. Andreas Neumerkel erinnert an den bei den Stralsundern beliebten Veranstaltungsort. Erstveröffentlichung im Stralsunder Blitz am Sonntag am 17. Dezember 2023. Wir danken dem Autor, dem Verlag und der Redaktion des Vorpommern-Blitz für das freundliche Einverständnis zur Verwendung auf unserer Homepage. Zum Beitrag: Stralsund besaß einen Gorkigarten   Modenschau im Stralsunder Gorki-Garten in 1970. Die Verwendung des BIldes erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Stralsunder Stadtarchivs.

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Louis Douzette

Eine Erinnerung an den Landschaftsmaler Louis Douzette Portrait des Malers Louis Douzette. Vineta-Museum in Barth Ein Beitrag von Jürgen Blümel Am 21. Februar 1924 verstarb in Barth der Maler Louis Douzette. Das abgebildete Portrait des Malers stammt vom Vineta-Museum Barth. Bekannt wurde er unter der Titulierung „Mondscheinmaler“, da der überwiegende Teil seiner Gemälde von der Romantik des Mondenschein geprägt wurde. Auch er könnte den Titel „Maler des Licht“ tragen, wie andere vor ihm. Jürgen Blümel erinnert in seiner lesenswerten Publikation an den 1834 in „Triebsees“ geborene Künstler. Das Vineta-Museum Barth ehrt den Maler gegenwärtig mit einer thematischen Ausstellung. Erstveröffentlichung im Stralsunder Blitz am Sonntag am 25. Februar 2024. Wir danken dem Autor, dem Verlag und der Redaktion des Vorpommern-Blitz für das freundliche Einverständnis zur Verwendung auf unserer Homepage.

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Friedrich von Bosse

Marineoffizier Friedrich von Bosse von Arnold von Bosse Friedrich von Bosse, war 1933 auf der Jungfernfahrt der „GORCH FOCK (I)“ Seekadett. Vier Jahre später  war er bei der IV. Schiffsstammabteilung in Stralsund stationiert und fuhr 1944 als Erster Offizier auf dem Zerstörer „Z 38“ in Norwegen. 1945 wurde er von einem SS-Mann angeschossen, geriet in sowjetische Gefangenschaft, aus der ihm die Flucht gelang. Ab 1946 absolvierte Friedrich von Bosse eine Gärtnerlehre. Ab 1964 war als wieder als Kommandant auf See, auf der Fregatte Scharnhorst.  Arnold von Bosse befasst sich mit der Biografie seines Vaters und trägt diese zusammen. Entstanden ist ein Bericht, den er dem Stralsunder Geschichtsverein e.V. zur Verfügung gestellt hat. Wir bedanken uns dafür. Den vollständigen Bericht (Stand Februar 2024) finden Sie hier. Zum Autor: Geb. 1947 in Buchenau (Hess. Rhön), seit 1976 Rechtsanwalt in Hamburg, bis zur Wende 4 Jahre in Spanien, ab 1991 Jurist und Projektleiter im Bauamt in Stralsund, Promotion zu einem umwelt- und baurechtlichen Thema 2004, ab 2012 wieder Rechtsanwalt.

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SES: Eckhard Buchholz

Im Gespräch: Eckhard Buchholz Das Interview führte Christoph Freiherr von Houwald, Auszüge Im Mai 2023 führt Christoph Freiherr von Houwald ein Interview mit dem Stralsunder Maler und Grafiker Eckhard Buchholz. Eckhard Buchholz erzählt über seine Flucht nach Stralsund, seine Kindheit und Jugend in der Hansestadt, seine Zeit auf der Werft und wie nach und nach seine Liebe zur Malerei und Grafik geweckt wurde. Er, seine Mutter und sein Bruder kamen als Fluchtlinge 1944 in die Hansestadt am Sund. In Stettin waren sie 1944 ausgebomt worden und sie fanden Zuflucht in der Amtswohung des Vaters, eines Wehrmachtoffiziers. Dieser war Weihnachten 1942 ca. 180 Kilometer von Moskau gefallen. Die Amtwohnung in der Franz-Wessel-Straße 10 wurde am 6. Oktober 1944 während des Bombardements zerstört. Die neue Zuflucht war am „Andershofer Ufer“. Eckhard Buchholz ist vielen Stralsunderinnen und Stralsundern als Historienmaler bekannt. Der Stralsunder Geschichtsverein dankt Herrn Buchholz für das Interview. In Auszügen ist es bereits auf unserer Website verfügbar.

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SES: Nachkriegszeit: Jürgen Bahr

Jürgen Bahr kam als Flüchtling Ende Januar, Anfang Februar 1945 zusammen mit seiner Mutter und seinem jüngeren Bruder, aus Landsberg an der Warthe nach Stralsund. Die Familie der Mutter lebte in Stralsund. Das damalige Landsberg an der Warthe heißt heute Gorzów Wielkopolski und gehört die zur polnischen Woiwodschaft Lebus. Die Bahrs flüchteten kurz bevor die Stadt von der Roten Armee eingenommen wurde. Bis Mai 1954 hielten sich Jürgen Bahr und seine Familie in Stralsund auf.

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