Stralsunder Geschichtsverein

20. Jahrhundert

Fluchten aus der SBZ und DDR über die Ostsee

Vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zum Fall der Berliner Mauer versuchten Tausende von Bürgern aus Ostdeutschland, über die Ostsee nach Skandinavien zu fliehen. Anhand von faszinierenden, bewegenden und überraschenden Fluchtgeschichten erzählt der dänische Autor und Journalist Jesper Clemmensen dieses Stück Kalter Krieg und Weltgeschichte. Eine Geschichte, die Dänemark, Schweden und Deutschland auf besondere Weise miteinander verflicht.

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Leseempfehlungen zur Geschichte des Schiffbaus in Stralsunds

Leseempfehlungen zur Geschichte des Schiffbaus in Stralsund Die wechselvolle Geschichte der  Volkswerft Stralsund und der Stadt Stralsund und ihrer Einwohnerinnen und Einwohner ist vielfältig miteinander verbunden. Nachfolgend finden Sie eine kleine Auswahl von Leseempfehlungen zu einigen Teilaspekten der gemeinsamen Geschichte. Die Verwendung der Bilder erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Stralsunder Stadtarchivs. Die Werft 1948 Taufe des ersten Loggers, 7. November 1949 Foto Eva Gathen Mitteltrawlerproduktion 1959 Volkswerft 1985 Dr. Dirk Schleinert: Schiffbau in Stralsund vom frühen 19. Jahrhundert bis 1945 – Ein Überblick Der Artikel findet sich in der Zeitschrift Baltische Studien, Pommersche Jahrbücher für Landesgeschichte, Herausgegeben von der Gesellschaft für Pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst e.V., Neue Folge Band 110, 2024, Verlag Ludwig  Kiel 2025, S. 161 – 188 Der Link zur Bestellung der Zeitschrift findet sich hier Dr. Peter Danker-Carstensen: „Schiffbau auf Befehl“. Der Aufbau der Werftindustrie in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR 1946 – 1956 Der Artikel findet sich in der Zeitschrift ZEITGESCHICHTE regional, 27. Jahrgang, Heft 1 + 2/2023, Herausgegeben Geschichtswerkstatt Rostock e.V., S. 88 – 95 Dr. Peter Danker-Carstensen: Der Bau von Fischereifahrzeugen in der SBZ und der DDR Der Artikel findet sich in der Zeitschrift ZEITGESCHICHTE regional, 28. Jahrgang, Heft 1 + 2/2023, Herausgegeben Geschichtswerkstatt Rostock e.V., S. 107 – 114 Der Link zur Bestellung der Zeitschrift findet sich hier Norbert Kinzel: Ingenieurbau-Ges.mbH . Die Vorgeschichte der Volkswerft Stralsund Der Artikel findet sich in der Septemberausgabe 2024 der Stralsunder Heften für Geschichte, Kultur und Alltag, Seite 46 – 55  Dorina Kasten: Die Betriebszeitung „Unsere Werft“. Zwischen Information und Propaganda Der Artikel findet sich in der Septemberausgabe 2024 der Stralsunder Heften für Geschichte, Kultur und Alltag, Seite 36 – 45 Der Link zur Bestellung der Zeitschrift findet sich hier Reinhard Schaffer: Stralsunder Schiffbau im 18. Jahrhundert. Würdigung eines fast vergessenen Tempera-Bildes des Stralsunder Zeichners Christian Adam-Dethloff Der Artikel findet sich in der Zeitschrift Pommern, Zeitschrift für Kultur und Geschichte, Heft 1/2020, 58. Jahrgang, Herausgeber: Pommersche Stiftung für historische Bildung e. V. Am Koppelberg 10, 17489 Greifswald in Editionspartnerschaft mit Pommerscher Greif e. V., 17489 Greifswald. Gunnar Möller: Zur Geschichte des Stralsunder Schiffbaus von den Anfängen bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert Der Artikel findet sich in der Zeitschrift Pommern, Zeitschrift für Kultur und Geschichte, Heft 4/2023, 61. Jahrgang, Herausgeber: Pommersche Stiftung für historische Bildung e. V. Am Koppelberg 10, 17489 Greifswald in Editionspartnerschaft mit Pommerscher Greif e. V., 17489 Greifswald. Gunnar Möller: Historische Flößerei im spätmittelalterlichen und neuzeitlichen Vorpommern Der Artikel findet sich in der Zeitschrift Pommern, Zeitschrift für Kultur und Geschichte, Heft 1/2022, 60. Jahrgang, Herausgeber: Pommersche Stiftung für historische Bildung e. V. Am Koppelberg 10, 17489 Greifswald in Editionspartnerschaft mit Pommerscher Greif e. V., 17489 Greifswald.  Der Link zur Bestellung der Zeitschrift findet sich hier Siegbert Wruck, Leistungsnachweis auf hoher See Der Artikel findet sich in der Zeitschrift StraleSunth, Stadt-Schreiber-Geschichte(n), Jahrgang 2019, S. 136 – 139 mit einer Schilderung der 1. Fangreise des Fischereischiffes des Typs Atlantik mit einer vom VEB Maschinen- und Apparatebau MAB Stralsund entwickelten Fischmehl- und Fischölanlage. Gerd Franz Triebenecker und Anja Marz, Werft! Ein Theaterstück der Kulturkirche St. Jacobi über die Geschichte der Volkswerft Stralsund, Der Artikel findet sich in der Zeitschrift StraleSunth, Stadt-Schreiber-Geschichte(n), Jahrgang 2016, S. 130 – 132.  Herbert Zorn, Der Schiffbau in Stralsund, Der Artikel findet sich in der Zeitschrift StraleSunth, Stadt-Schreiber-Geschichte(n), Jahrgang 2013, S. 55 – 60. Herbert Zorn, Noch einmal: Der Schiffbau in Stralsund, Der Artikel findet sich in der Zeitschrift StraleSunth, Stadt-Schreiber-Geschichte(n), Jahrgang 2014, S. 29 – 34. Der Link zur Bestellung der Zeitschrift findet sich hier Martin Holz: Die Bedeutung der Volkswerft Stralsund in der Nachkriegszeit als Arbeitgeber für zahlreiche Vertriebene.  Das Kapitel „Volkswerft Stralsund“ findet sich in: Evakuierte, Flüchtlinge und Vertriebene auf der Insel Rügen 1943 – 1961, Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern Reihe V Band 39, Böhlau Verlag Köln, Weimar Wien, 2003, S. 551 – 557 Ostdeutsche Werften – Spielball mächtiger Interessen. Der lange Kampf der Schiffbauer in M-V um den Erhalt ihrer Unternehmen In dem Kapitel über den Erhalt und die Transformation der Volkswerft zu einem Betriebsteil der MV-Werften lässt Hermann Vinke, ehemaliger ARD-Korrespondent in der DDR ausführlich den ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden Jürgen Kräplin zu Wort kommen, der ihm in zwei Interviews am 18. Oktober 2019 und 9. Januar 2020 die wechselvolle Geschichte der Volkswerft schilderte. Der Link zur Bestellung des Buches findet sich hier Maud Antonia Viehberg: Projekt: Stralsund und die Volkswerft. Eine Stadt erinnert sich – Schiffbau am Sund im Spiegel lebensgeschichtlicher Erinnerung Der Artikel findet sich in der Märzausgabe 2024 der Stralsunder Hefte für Geschichte, Kultur und Alltag auf den Seiten 62 – 64 Nadia-Isabell Schulz: „Seinen eigenen Mann stehen“. Frauen und die Arbeit auf der Stralsunder Volkswerft von 1950 bis 1989 Der Artikel findet sich in der Märzausgabe 2024 der Stralsunder Hefte für Geschichte, Kultur und Alltag auf den Seiten 65 – 71 Werner Ortlieb und Jörg Matuschat: Die Loggerfabrik am Strelasund – Auferstanden aus Ruinen Der Artikel findet sich in den Stralsunder Heften für Geschichte, Kultur und Alltag, Ausgabe 2012 auf den Seiten 80 – 85 Peer Schmidt-Walther: Vom Flugzeug zum Containerriesen. Die wechselvolle Geschichte der Volkswerft. Der Artikel findet sich in den Stralsunder Heften für Geschichte, Kultur und Alltag, 2011, auf den Seiten 93 – 101 Gerhard Grasmann „Vor 70 Jahren: Gründung der BSG „Motor“ Stralsund. Der Autor erinnert an die Gründung der Betriebssportgemeinschaft BSG „Volkswerft“ Stralsund am 27. September 1948 und ihre wechselvolle Geschichte bis 1990, ihre Akteure und deren sportliche Erfolge sowie die Arbeit der Trainer, Übungsleiter, Schiedsrichter und Betreuer. Der Artikel findet sich in Heft 1 der Jubiläumsausgabe der Stralsunder Hefte für Geschichte, Kultur und Alltag 2018.  Der Link zur Bestellung der Zeitschrift findet sich hier

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Das Kriegsende in Stralsund 1945. Aus den Tagebüchern von Waltraut Adler und Käthe Rieck

Das Kriegsende vor 80 Jahren war eine historische Zäsur, die das Ende des dunkelsten Kapitels der deutschen Geschichte markierte. Mit der Besetzung Stralsunds durch die Rote Armee am 1. Mai 1945 endete für die Bewohner der Stadt und die vielen Flüchtlinge, die bereits seit mehreren Wochen in Stralsund festsaßen, die Gefahr in unmittelbare Kriegshandlungen hineingezogen zu werden. Die Erinnerungen bzw. Tagebücher von Waltraut Adler (1896-1994) und Käthe Rieck (1902-2004) berichten (…)

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Anmerkungen zur Gasse»In der Bucht« in Stralsund

Anmerkungen von Dr. Andreas Neumerkel zur Geschichte der Gasse „In der Bucht“ Leider gibt es nur wenige Angaben zur Geschichte der kurzen Gasse In der Bucht. Das hängt sicherlich auch damit zusammen, dass zur Gasse in der Vergangenheit kein Hausgrundstück zählte. Sie wurde nur durch die rückwärtigen Fassaden von Häusern der Wasserstraße und Straße Am Fischmarkt begrenzt. Das sind bzw. waren die Grundstücke Wasserstraße 63 bis 67 und Am Fischmarkt 4. Abgesehen vom Gebäude Wasserstraße 67 hatten diese Häuser deshalb auch keinen Hofbereich. Die Gasse, die von der Wasserstraße bis zum Ende der Heilgeiststraße reicht, trug um 1800 die Bezeichnung Am alten Giergraben. Der Giergraben verlief vom Frankenteich entlang der ehemaligen Stadtmauer bis zum Rosengarten im Johanniskloster und mündete anschließend in den Strelasund. Er nahm sämtlichen „Unrat“ auf, der auf die Straßen der Innenstadt gegossen wurde. Wann die Gasse den Namen In der Bucht erhielt, ist leider nicht feststellbar. In alten Adressbüchern taucht der Name wegen der fehlenden Hausgrundstücke nicht auf. Sicherlich entstand der Name im Volksmund. Beim Bombenangriff am 6. Oktober 1944 wurden die Gebäude Am Fischmarkt 4 und Wasserstraße 65 bis 67 vollkommen zerstört. Im Jahre 1950 wird der Straßenname In der Bucht eingezogen. Ab dieser Zeit existiert die Gasse somit nicht mehr. Damals pachtete Bäckermeister Zander von der Stadt Straßenareal, um darauf einen Backofen zu bauen. Der Vertrag galt ab 1. Januar 1951 bis zum 31. Dezember 1970 und verlängerte sich stillschweigend von Jahr zu Jahr, wenn er nicht ein Vierteljahr vor Ablauf gekündigt wird. Späterhin errichtete Zander noch eine Toreinfahrt an der Straße Am Fischmarkt. An einen Verkauf des Gassengeländes dachte die Stadtverwaltung nicht. Es gab nämlich verschiedene Pläne mit dem Quartier, die vom Wiederaufbau bis zum Bau einer bereiteren Straße zwischen Frankenwall und Knieperwall reichte 

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