Stralsunder Geschichtsverein

20. Jahrhundert

Tag der pommerschen Landesgeschichte (40. Demminer Kolloqium)

Mit dem Landesverwaltungs-Erlass vom 5. September 1945 wurde die größte neuzeitliche Veränderung des Landbesitzes in Mecklenburg-Vorpommern eingeleitet: die Bodenreform von 1945/46. Sie erstreckte sich auf Vorgabe der politischen Führung der Roten Armee auf die gesamte Sowjetische Besatzungszone. Einerseits ging es um die Integration der deutschen Flüchtlingsmassen infolge des Zweiten Weltkrieges. Andererseits sollte die Großgrundbesitzerschicht wirtschaftlich und politisch entmachtet werden. In Mecklenburg-Vorpommern wurden 2199 Landwirtschaft sbetriebe mit einer Gesamtfläche von 823.776 Hektar entschädigungslos enteignet und neu verteilt. Was war die Idee der Bodenreform? Wie wurde sie vollzogen? Welche Konflikte ergaben sich? Welche Chancen erhielten Neusiedler? Wie reagierten mitbetroff ene Institutionen wie die Kirche? Diese Fragen soll das 40. Demminer Kolloquium vertiefen.

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Vortrag Konrad Adenauer – der Kanzler der Westbindung: Ein Politikentwurf auch für die heutige Zeit? mit anschließender Podiumsdiskussion

Eine Veranstaltung der Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft in Kooperation mit dem Stralsunder Geschichtsverein e.V. und der Konrad-Adenauer-Stiftung Eintritt frei Ost wie auch West dürften darin übereinstimmen: Konrad Adenauer hat Weichen gestellt. Westbindung und Wiederbewaffnung, Aussöhnung mit Israel und Frankreich, Spieler auf der Klaviatur von Anti-Kommunismus und verhaltener NS-Aufarbeitung – was von dieser Positionierung steckt im Deutschland von heute? Fußt die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht darauf, dass auch heute Weichen neu gestellt werden müssen Ein Doppelvortrag von Prof. Dr. Hermann Wentker vom Institut für Zeitgeschichte und von Frau Dr. Doreen Franz von der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus hilft, sich zunächst in die Zeit der jungen (westdeutschen) Bundesrepublik zu versetzen, dabei die seinerzeitige ostdeutsch-kritische Wahrnehmung des ersten, vor 150 Jahren geborenen Kanzlers dieser Republik in den Blick zu nehmen und ihm seine wegweisenden Entscheidungen so u.a. gegen eine Neutralität Stalinscher Prägung gegenüber zu stellen. In einer anschließenden Podiumsdiskussion unter Einbezug des Publikums mit Arne Schmidt von der Jungen Union und Felix Wizowsky vom Landesschülerrat MV und den Jungsozialisten gilt es, über die heutigen Erwartungen und Sehnsüchte einer friedensorientierten Gesellschaft zu sprechen, die Tatkraft zu reflektieren, die Demokratie in unserer Zeit zu verteidigen, und die Interessenlage derer auszuloten, die unsere freiheitliche Grundordnung unzweifelhaft in Frage stellen. Dieser politisch-informative Nachmittag wird mit einem Grußwort von Stralsunds Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow eingeleitet.  

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Kirche in Bewegung – Die Stralsunder Nikolaikirche im 20. Jahrhundert

Die Teilnahme am Festvortrag und anschließendem Empfang am Freitag ist anmelde- und kostenfrei. Für das Programm am Samstag ist eine Anmeldung bis zum 31. August 2026 zwingend erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt für den ganzen Tag 25 €, ab 14:00 Uhr 15 €-. Das Formular zur Anmeldung sowie ausführliche Informationen zu den Vorträgen finden Sie auf der Homepage des Fördervereins St. Nikolai zu Stralsund.

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Stralsunder Geschichte(n) in der VHS: Vortrag „Stralsund im ‚Neon‘-Licht – Werktechnik und Geschichte von Architekturgestaltungen mit Hochspannungsleuchtröhren in der DDR“

Frau Gschlecht arbeitet als ausgebildete Dipl.-Restauratorin für Wandmalerei und Architekturoberfläche in Stralsund und Umgebung. Sie interessiert sich besonders für das jüngere bauliche Erbe der DDR….

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75 Jahre Goethe-Buchhandlung

75 Jahre Goethe-Buchhandlung Ein Beitrag von Dr. Andreas Neumerkel Blick in die Geothebuchhandlung. Das Bild stammt von Herbert Ewe. Wir danken dem Stralsunder Stadtarchiv für die freundliche Genehmigung zur Verwendung auf unserer Homepage. Am 24. April 1950 öffnete die Goethe-Buchhandlung am Apollonienmarkt 5 ihre Pforten. Damals befand sie sich aber noch in einem kleineren, danebenliegenden Laden, in den später die Musikalienhandlung einzog. Die Eröffnung der ersten Stralsunder Volksbuchhandlung kündigte die Landes-Zeitung am 22. April 1950 wie folgt an: „Die kulturellen Unternehmungen Mecklenburg eröffnen am Montag, dem 24. April, in Stralsund, Apollonienmarkt 5, eine große und moderne Buchhandlung. Sie trägt den Namen Goethe-Buchhandlung …. (Weiter lesen Goethe-Buchhandlung)

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Stralsunder Geschichte(n) im Carl-Wilhelm-Scheele-Saal

Das Kriegsende vor 80 Jahren war eine historische Zäsur, die das Ende des dunkelsten Kapitels der deutschen Geschichte markierte. Mit der Besetzung Stralsunds durch die Rote Armee am 1. Mai 1945 endete für die Bewohner der Stadt und die vielen Flüchtlinge, die bereits seit mehreren Wochen in Stralsund festsaßen, die Gefahr in unmittelbare Kriegshandlungen hineingezogen zu werden. Die Erinnerungen bzw. Tagebücher von Waltraut Adler (1896-1994) und Käthe Rieck (1902-2004) berichten (…)

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